Bürogebäude Südwestmetall mit Schwarmtechnologie Wireless IQ

Bürogebäude Südwestmetall mit Schwarmtechnologie Wireless IQ

Nimbus realisiert mit der Funkvernetzung Wireless IQ eine neuartige Lichtsteuerung. Um einen Raum zu erhellen, bedarf es nicht unbedingt eines Schalters. Es geht auch ohne – das zeigt Nimbus im Esslinger Neubau der Südwestmetall-Bezirksgruppe Neckar-Fils.

Im schwungvollen und betont transparenten Gebäude aktiviert sich das Licht selbstständig – und nur dann, wenn es notwendig ist. In dem Neubau, der als Büro- und Veranstaltungsgebäude genutzt wird, kommen über 500 Nimbus LED-Leuchten zum Einsatz, mit einem umgerechneten Strombedarf von nur sechs Watt pro Quadratmeter Nutzfläche. Ein Wert, der auch durch die nutzungsorientierte und tageslichtabhängige Steuerung der Beleuchtung zustande kommt. Nicht nur die Leuchten, auch die neuartige Lichtsteuerung kommen vom Stuttgarter LED-Pionier Nimbus.

Diese besonders schlanke Form der Steuerung ermöglicht Wireless IQ, eine von Nimbus entwickelte, auf dem Zigbee-Standard basierende Funkvernetzung der Leuchten. Was diese innovative Nimbus-Technologie leisten kann, zeigt sich vor allem in den Büros.

Das Licht aktiviert sich dort automatisch, wenn der Präsenzsensor in den Deckenleuchten Modul Q Project den Eintritt einer Person registriert. Die Deckenleuchten starten dann verzögerungsfrei und leiten zugleich über „Wireless IQ“ ein Funksignal an die Stehleuchte „Force One Power“ am Arbeitsplatz, die auf 50 Prozent Leistung hochfährt. Nähert sich der Mitarbeiter der Stehleuchte, dimmt diese auf das individuell eingestellte Lichtniveau hoch. Dank der integrierten Funktechnologie (Wireless IQ) und Sensorik können die Deckenleuchten von Nimbus je nach Anforderungs- und Nutzungsprofilen zu sogenannten „virtuellen Gruppen“ oder „Lichtwolken“ zusammengefasst werden. Ein echtes Novum ist die Kommunikation von Steh- und Deckenleuchten.

Ändert sich der Anteil des Tageslichts im Raum, so registriert dies der Sensor der Stehleuchte, justiert entsprechend der Soll-Lichtstärke nach und regelt auch die Deckenleuchtengruppe mit. Und solange der Mitarbeiter unter der Force One arbeitet und vom Präsenzsensor erfasst wird, bleibt natürlich auch die Deckenbeleuchtung auf einem konstanten Lichtniveau. Individuelle Veränderungen vonseiten der Mitarbeiter sind jederzeit möglich – über die Sensortasten an der „Force One Power“. Auch in diesem Fall folgt die Deckenleuchte den neuen, an der Stehleuchte gewählten Werten. Welche Leuchten miteinander kommunizieren, legt die softwareseitige Gruppierung von Einzelleuchten zu einer „Lichtwolke“ fest.

„Wireless IQ“ bedeutet auch, auf den traditionellen Lichtschalter samt Kabel verzichten zu können – die Befreiung von starren Elektroinstallationen macht Organisationsveränderungen oder Umnutzungen einfacher sowie preiswerter. Und weil Mitarbeiter so einfach wie komfortabel übersteuern können, erfreut sich „Wireless IQ“ in Esslingen einer sehr hohen Akzeptanz. Sicherlich auch, weil die Leuchtenschaltung so gut wie keine Latenz aufweist – schließlich möchte niemand einen dunklen Bereich betreten, nicht im Treppenhaus und auch nicht in Fluren. Ganz schalterfrei ist das Gebäude freilich nicht. In Besprechungsräumen dienen sie dazu, unterschiedliche, nutzungs- und präsentationsbezogene Lichtszenarien abzurufen. Aber selbst diese Schalter basieren auf den Funkstandard Zigbee und benötigen keine fixe Elektroinstallation.

Erfahren Sie mehr über das Projekt in unserem Referenzfilm:

Weitere Informationen zum Projekt, entworfen von fritzen28 architekten, finden Sie auch unter "Projekte".